Für Solarteure & Anlagenbetreiber
PV-Thermografie & Ertragssicherung
Ertragsverluste sichtbar machen, bevor sie teuer werden. Ich fliege Ihre Photovoltaik-Anlage thermografisch ab – im laufenden Betrieb, ohne Gerüst, ohne Abschaltung – und liefere einen normgerechten Bericht nach IEC TS 62446-3, mit dem Sie Garantie- und Versicherungsfälle belegen.
01 — Inspektionsflug
Die Thermal-Drohne überfliegt die Anlage im laufenden Betrieb — kein Stillstand, kein Betreten.
RGB + radiometrisch 640 × 512 px
02 — Sichtprüfung
Glasbruch, Verschmutzung, Delamination — jede Zelle in Detailauflösung.
GSD ≤ 3 cm/px
03 — Radiometrische Messung
Jeder Bildpunkt ist ein kalibrierter Temperaturwert — gemessen bei voller Einstrahlung.
Messbedingung ≥ 600 W/m²
04 — Hotspot detektiert
Der vorhandene Zelldefekt zeigt sich als klare Wärmesignatur — modulgenau verortet.
ΔT ≈ +18 K · IEC TS 62446-3
Defekte Zellen, unterbrochene Bypass-Dioden oder inaktive Strings setzen elektrische Leistung als Wärme frei. Eine radiometrische Thermalkamera misst diese Temperatursignatur berührungslos: Jeder Bildpunkt ist ein kalibrierter Temperaturwert. Aus dem Temperaturunterschied (ΔT) zur intakten Umgebung lassen sich Anomalien nach IEC TS 62446-3 klassifizieren und dem exakten Modul zuordnen – flächendeckend und um ein Vielfaches schneller als Kennlinien- oder Elektrolumineszenz-Messung am Boden.
Wie eine Wärmebildkamera technisch funktioniert, was „radiometrisch“ bedeutet und wo die Grenzen des Verfahrens liegen, habe ich auf einer eigenen Seite ausführlich erklärt.
Hotspots & Zellschäden
Radiometrische Wärmebilder decken defekte Zellen, Mikrorisse, PID und Delamination zuverlässig anhand ihrer Temperatursignatur auf.
String- & Modulausfälle
Inaktive Strings und Module werden großflächig erkannt – schneller und lückenloser als jede manuelle Kennlinienmessung.
Ohne Anlagenstillstand
Die Messung läuft im Betrieb bei ausreichender Einstrahlung. Kein Ertragsausfall, keine Betretung der Modulflächen.
Exakt verortet
RTK-Georeferenzierung ordnet jede Auffälligkeit dem konkreten Modul im Feld zu. Der Monteur findet es beim ersten Anlauf.
Versicherungs- & garantiefest
Dokumentation nach IEC TS 62446-3 – belastbar gegenüber Herstellern, Versicherern und Gutachtern.
Technische Daten
- Messprinzip
- Radiometrische Thermografie, berührungslos
- Spektralbereich
- Langwelliges Infrarot, 8–14 µm
- Sensor (typ.)
- 640 × 512 px, gekühlt-frei (Mikrobolometer)
- Temperaturauflösung (NETD)
- < 50 mK
- Bodenauflösung (GSD)
- ≤ 3 cm/px (höhenabhängig)
- Positionierung
- RTK, ± 1–2 cm
- Messbedingung
- Einstrahlung ≥ 600 W/m²
- Klassifizierung
- Anomalie-Kategorien nach IEC TS 62446-3
- Ausgabe
- Radiometrisches R-JPEG/TIFF, PDF-Bericht
Was Sie erhalten
- Radiometrisches Thermalbild je Modulfeld (auswertbare Rohdaten)
- Anomalie-Liste mit ΔT-Werten und Kategorie nach IEC TS 62446-3
- Georeferenziertes Übersichts-Orthomosaik (thermal + RGB)
- PDF-Prüfbericht inkl. Handlungsempfehlung
- Modulgenaue Verortung der Befunde
Ablauf
- 1
Voranalyse & Flugplanung
Anlagenlayout, Modulanzahl und Zugänglichkeit klären; automatisierte Route für vergleichbare Messwerte planen.
- 2
Referenzbedingungen prüfen
Messung nur bei ausreichender Einstrahlung (≥ 600 W/m²) und geringer Bewölkung – Voraussetzung für belastbare ΔT-Werte.
- 3
Thermografie-Überflug
Radiometrische Aufnahme der gesamten Anlage im laufenden Betrieb, mit RTK-Verortung jeder Aufnahme.
- 4
Radiometrische Auswertung
Klassifizierung der Anomalien nach ΔT und Kategorie, Zuordnung zum Modul, Plausibilisierung.
- 5
Bericht & Empfehlung
Normgerechter PDF-Bericht mit Befundliste, Karte und priorisierter Handlungsempfehlung.
Nach anerkannten Regeln der Technik
Freifeld- und Dach-PV: Anforderungen an die Thermografie-Inspektion und die Klassifizierung von Anomalien.
Anforderungen an Prüfung, Dokumentation und Instandhaltung netzgekoppelter PV-Systeme.
Überwachung der PV-Systemleistung – Rahmen für Ertrags- und Performance-Bewertung.
Einsatzbereiche
Häufige Fragen
Muss die Anlage abgeschaltet werden?
Nein. Die Thermografie erfolgt im laufenden Betrieb – gerade unter Last werden Defekte durch ihre Wärmesignatur sichtbar.
Bei welchem Wetter wird gemessen?
Für belastbare ΔT-Werte braucht es eine Einstrahlung von mindestens 600 W/m² und möglichst wenig Bewölkung. Ich plane den Termin entsprechend.
Ab welcher Anlagengröße lohnt sich das?
Bereits ab wenigen hundert Modulen ist die Luft-Thermografie schneller und lückenloser als manuelle Verfahren – bei Freiflächenanlagen ohnehin.
Kann jede Auffälligkeit einem Modul zugeordnet werden?
Ja. Durch die RTK-Georeferenzierung wird jeder Befund lagegenau dem konkreten Modul im Feld zugeordnet.
Weitere Leistungen
PV-Thermografie anfragen?
Kurz das Vorhaben schildern – Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung und ein transparentes Angebot.




